Vorbereitung der Konzeptphase für ein Web-Projekt

Damit geht nichts vergessen.

Sie planen ein Web-Projekt und möchten dazu ein Konzept erstellen, haben aber keine Ahnung, wie Sie überhaupt starten wollen. Dann nutzen Sie diesen Fragenkatalog als Starthilfe! Er gibt Ihnen Input zu allen relevanten Bereichen. Kommen Sie bei weiteren Fragen auf uns zu – wir helfen wie immer gerne wo wir können, damit Ihr Vorhaben bereits auf Konzeptebene ein Erfolg wird!

Leitfaden vor dem Start eines Web-Projekts

Ja, es gibt im Vorfeld ein paar Fragen zu beantworten. Wir zeigen Ihnen gerne, welche das in etwa sind.

First things first

Wenn Sie kurz vor dem Erstellen eines Konzeptes für eine neue Web-Lösung sind, dann machen Sie das genau richtig! Wir freuen uns, wenn potenzielle Kundinnen und Kunden bei uns anklopfen, noch bevor sie ein Pflichtenheft, ein Detailkonzept, eine Spezifikation oder dergleichen erstellt haben. Es macht Sinn, dass man zuerst alle relevanten Fragestellungen mit den zugehörigen Antworten zusammenträgt, bevor man mit dem Schreiben der Anforderungen startet. Natürlich bieten wir dazu in Rahmen von Gesprächen oder Workshops gerne Hand, haben parallel dazu aber einen Leitfaden zusammen gestellt, was an Fragen im Vorfeld im definierten Gremium besprochen und beantwortet werden sollte.

Scope unseres Artikels

Wir haben uns entschieden, einen kombinierten Artikel zu typischen Fragestellungen rund um Content Management System- (CMS) und E-Commerce-Lösungen zu verfassen und darin möglichst alle Themen abzudecken. Der Artikel ist damit etwas umfangreicher als üblich. Dafür aber hilft er auch jenen, die heute mit dem CMS starten, aber genau wissen, dass das Shop-System bald kommen wird – oder umgekehrt.

Wir gehen dafür aber nicht beliebig tief ins Detail, damit das Ganze übersichtlich bleibt. Wenn Sie zu einzelnen Bereichen Fragen haben, dann zögern Sie bitte nicht, uns umgehend zu kontaktieren. Wir freuen uns!

Es gab bei uns auch die Überlegung, den Beitrag in verschiedene Teile zu zerstückeln. Das hätte kürzere Texte gegeben, doch hätte man dann nicht den ganzen Beitrag blitzschnell z.B. per Command-F durchsuchen können, was wir bei einem so breiten Thema als durchaus sinnvoll erachten.

Zuerst fokussieren, dann fragen

Damit eine Lösung wirksam ist, muss sie fokussieren. Dies betrifft alle Bereiche: Im Marketing ist es einfacher einen E-Shop mit Artikeln für werdende Mütter zu kommunizieren, als ein Shop mit Artikeln für Familien. Im E-Shop selbst ist das nicht anders: Es ist einfacher, einen Konfigurator oder eine Power-Suche für coole Bikes zu erstellen, als für Fortbewegungsmittel generell. Und genau mit diesen Fragen gelangt man zum ersten Punkt, zu dem man sich vor der Erstellung des Konzeptes Gedanken machen sollte, der Positionierung Ihres Unternehmens:

Fragenkatalog

Damit Sie mit diesem Artikel effizient arbeiten können, haben wir zu einzelnen Themenbereichen kurze Fragen zusammengestellt, die es zu beantworten gilt. Wenn Sie dies ernsthaft tun, können Sie uns die Antworten zusammen mit Ihrem Pflichtenheft (oder bei Zeitmangel nur die Antworten) und Ihrer Projektanfrage zustellen. Es macht uns dann eine entsprechende Einschätzung des Vorhabens sehr viel leichter.

Unternehmen

Hier geht’s ans Eingemachte. Wenn Sie gerade ein Strategie-Meeting hatten, dann können Sie sich die Antworten sofort aus dem Ärmel schütteln. Wenn das länger her ist, dann ist vielleicht genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich hierzu nochmals ein paar Gedanken zu machen und die Strategie sanft zu modernisieren.

  1. Welche Dienstleistungen und / oder Produkte bieten Sie an?
  2. Wer ist Ihre Zielgruppe?
  3. Wie gross ist Ihr Aktionsradius? Wo sind Ihre Zielgruppen?
  4. Wo bewegt sich Ihre Zielgruppe in der digitalen Welt?
  5. Welches sind Ihre Mitbewerber?
  6. Welches sind Ihre drei wichtigsten USPs (Alleinstellungsmerkmale)?
  7. Welche strategischen Änderungen sind in den kommenden zwei Jahren in Aussicht?
  8. Welche aktiven Partnerschaften pflegen Sie?
  9. Welche Partnerschaften oder Kooperationen möchten Sie eingehen?
  10. In welchen Kanälen werben Sie (klassisch und digital)?
Startups würden wir noch ein paar Fragen mehr stellen, obschon wir selbst damals für insign keinen Business Plan skizziert hatten:
  1. Haben Sie einen Business Plan erstellt?
  2. Haben Sie eine Konkurrenz-Analyse durchgeführt?

Zielgruppe

Da wir mit einer Zielgruppe interagieren wollen, lohnt es sich, diese genügend genau zu definieren. Nur wenn wir diese Zielgruppe auch wirklich erreichen, kann die Lösung erfolgreich sein. Die folgenden Fragen helfen bei der genaueren Definition:

  1. Segmentierung der oben genannten Zielgruppe nach Geschlecht, Alter, Einkommen, Ausbildung, Interessen, ev. Wohnort. Natürlich bestimmt Ihr Business, welche soziodemographischen Daten hier von Relevanz sind.
    Je nach Gewicht könnten Sie hierfür auch mit Persona arbeiten, sprich für die wichtigsten 3-5 Segmente virtuelle Charakteren definieren, die so zu ganz konkreten Menschen werden.
  2. Assoziierung der bevorzugten Online-Medien pro Segment:
    1. Auf welchen Plattformen bewegt sich ein Segment beruflich?
    2. Auf welchen privat?
    3. Sind die User versiert im Umgang mit dem Internet?
    4. Denken Sie, dass Ihre künftigen Besucher eine bestimmte Erwartungshaltung an Ihren Auftritt haben? Wenn ja, welches wären mögliche Benchmark-Sites?
    5. Mit welchen Devices arbeiten sie? Unterscheiden Sie dabei zwischen mobil, privat und Geschäft.
    6. Welche Browser werden pro Device eingesetzt, in welchen Versionen?
Mit diesen Antworten kann bereits ein erster Entwurf der Browserspezifikation hergeleitet werden. Wenn Sie einen bestehenden Web-Auftritt haben, so ziehen Sie diesen unbedingt bei und prüfen Sie Ihre Annahmen. Unterschiede sind möglich, Ist- und Soll-Zustand sind ja nicht dasselbe.
Neben der Browserspezifikation können zudem bereits einige Aussagen zu Technologien gemacht werden: Soll die Site mit einem responsiven Design entwickelt werden? Braucht es zusätzlich native Apps für Smartphones? Natürlich helfen wir Ihnen anhand Ihrer Antworten diese Fragen dann gemeinsam zu beantworten.

Projektbusiness

Damit Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns erfolgreich abwickeln können, brauchen Sie definierte Rollen und etwas Zeit dafür. Stellen Sie sich die folgenden Fragen dazu:

  1. Wer ist der Single Point of Contact für uns (SPOC)?
  2. Für welche Entscheide ist der SPOC nicht berechtigt?
  3. Wie sind Sie intern organisiert?
  4. Wer lieferte welche Informationen?
  5. Wer schreibt die Texte?
  6. Wer redigiert und korrigiert?
  7. Wem werden wie viele Stellenprozente während der Konzeptphase (unsere Empfehlung: 10-20%), der anschliessenden Realisierung (unsere Empfehlung: 10%) und später dem Live-Betrieb (je nach Business-Modell und Zielvorgaben) zur Verfügung gestellt?

Benchmarks

Man darf vor dem Beginn ruhig auch mal den Kopf in die Luft strecken und etwas beobachten. Schauen Sie dabei auf Ihre Mitbewerber, aber auch auf ganz andere Lösungen.

  1. Welche Lösungen im Web gefallen Ihnen ganz besonders? Wieso?
  2. Welche gefallen ganz und gar nicht? Warum?
    Versuchen Sie dabei herauszufiltern, was den Ausschlag gibt: Business-Modell, Texte, Design, Raumeinteilung, Farbwelten, Navigationskonzept, Einfachheit, etc..

Website

Während wir uns die eher strategischen Fragen bereits gestellt haben, geht es nachfolgend primär um die Bereiche Layout, Gestaltung, Marketing, Information und etwas Interaktion. Der Bereich E-Commerce wird weiter unten separat abgedeckt.
Im Übrigen ist es natürlich ein grosser Unterschied, ob es sich um die erste Website oder um einen Relaunch oder ein Re-Engineering handelt. In den zwei letzt genannten Fällen kann man unglaublich viele Daten auswerten und diese in die Zielformulierungen und in die Strategie einfliessen lassen. Diese Daten sollten im Sinne der Vorbereitung zusammen mit den hier vorhandenen Fragen unbedingt analysiert und bewertet werden.

Generelles

  1. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Internet-Präsenz?
    (Formulieren Sie die Ziele segmentiert und detailliert. Einfach mehr Umsatz machen will fast jeder und das nützt als Ziel nur wenig. Schreiben Sie z.B. „Wir möchten, dass die Zielgruppe der 20-35jährigen Frauen unseren Blog liest.“.
  2. Welche Aufgaben möchten Sie mit dem Internet-Auftritt abdecken?
  3. Haben Sie Ziele für zu erreichende Interaktionen / die Resonanz generell?
    Wie werden Sie diese messen?
  4. Haben Sie bereits eine Idee, wie Sie die Web-Präsenz in späteren Phasen gerne ausbauen würde?
    Klar, da mögen Sie sich heute vielleicht noch nicht damit befassen. Für die Technologie-Wahl sind dies aber sehr spannende Fragen und es lohnt sich daher, einen kurzen Augenblick bei genau dieser Frage zu verweilen.
  5. Wie werden Sie den Erfolg Ihres Internet-Auftrittes messen?
    Welches sind die Erfolgskriterien?
    Achten Sie dabei darauf, dass Sie Ziele und Zielwerte definieren, die wirklich mess- und erreichbar sind.
  6. Was würden Sie als Misserfolg werten?
  7. In wie vielen Sprachen werden Sie Ihre Lösung anbieten? In welchen?
  8. Haben Sie sich schon überlegt, wie eine Seite Ihrer Lösung in der gedruckten Ansicht aussehen sollte?
    Und welche Informationen bei einem Ausdruck nicht vorhanden sein sollten?
    Und welche dafür umso mehr (z.B. Öffnungszeiten, Telefonnummern, etc.)?

Nutzen (aus Anwendersicht)

  1. Wieso soll ich als Anwender die Site aufrufen?
  2. Welcher Mehrwert wird mir geboten?
  3. Werden mir die Informationen angeboten, nach denen ich suche?
  4. Kann ich in Verbindung bleiben, wenn mich der Inhalt interessiert (Blog, RSS, facebook, Twitter, …)?

Inhalt der Website

  1. Welche Informationen werden Sie publizieren?
  2. Welche Informationen werden Sie nicht publizieren? Warum nicht?
  3. Welchen Nutzen bieten Sie Ihren Besuchern mit diesen Informationen?
  4. Könnten Ihre Besucher diese Informationen auch auf einem anderen Weg beschaffen als über das Internet?
  5. Oder auf einem anderen Weg als bei Ihnen (und wenn ja, wieso werden sie das bei Ihnen tun?)?
  6. Bieten Sie bestimmten Zielgruppen einmalige Angebote?
  7. Sollten Kooperationen mit Mitbewerbern oder Partnern zur Bearbeitung Ihrer Zielgruppe angestrebt werden?
    (Wir sind davon überzeugt, dass Kooperationen auch mit Mitbewerbern dem jeweiligen Markt mehr Mehrwert zuführen, als dass Sie verlieren, weil Sie mit Ihren Konkurrenten zusammenarbeiten.)
  8. Könnten entsprechende Verlinkungen diese Kooperationen unterstützen?

Design / Layout / Erscheinungsbild

Ja, Sie haben da gut aufgepasst: Der Inhalt ist wichtiger als das Design und beeinflusst Letzteres massgebend. In diesem Sinne haben wir hier auch strukturiert. Starten Sie nicht damit, dass Sie einfach mal was Hübsches im Photoshop gestalten. Überlegen Sie sich immer zuerst, an wen Sie sich wenden wollen, was Sie zu sagen haben, und erst dann, wie das Ganze darum verpackt werden soll.

  1. Beschaffen Sie sich eine Kopie vom Corporate Design Manual.
  2. Stellen Sie sicher, dass Sie genau informiert sind, was mit Ihrem Logo alles gemacht werden darf (Basisform, Varianten, Hintergrund, Respektraum, etc.).
  3. Tragen Sie alle Marketing-Unterlagen zusammen, an denen sich der neue Auftritt orientieren soll. Aber Achtung, es ist gut möglich, dass hier keine Unterlagen genügend aktuell sind, als dass sie dazu verwendet werden könnten.
  4. Überlegen Sie sich, welcher Teil des Logos sich als Favicon eignen würde (das kleine Icon in der Browser-Adresszeile).
  5. Welche Farbwelten sind zu verwenden?
    Es hilft hier, wenn Sie konkrete Farbwerte für den Gebrauch am Bildschirm haben (RGB-Spektrum). Pantone-Farbcodes nützen nichts, da sind farbechte Ausdrucke besser, die wir dann mit RGB-Werten möglichst gut nachahmen.
  6. Welche Bildwelten existieren?
    Organisieren Sie sich hier einen Zugang zur unternehmensinternen Bilddatenbank. Klären Sie, ob die Rechte zur Verwendung im Web vorhanden sind. Klären Sie ferner, ob die Bilder nur in Standard-Auflösungen vorhanden sind, oder allenfalls bereits so gross, dass sie auch für Retina-Displays genutzt werden können.
    Wenn Sie hier merken, dass zwingend Bilder gemacht werden müssen, dann lassen Sie uns auch das wissen. Wir haben Fotografen als Partner, die effizient und zielgerichtet Ihre Wünsche und Ideen in Bilder fassen können.
  7. Welches sind die zu verwendenden Schriftarten? Und in welchen Grössen werden Textelemente üblicherweise dargestellt?
    Zu vielen druckoptimierten Schriften gibt es Web-Fonts, die wir bestens kennen, der Druck-Schrift zum Verwechseln ähnlich sehen dennoch viel besser lesbar sind. Besprechen Sie das darum auch mit uns, unser Input könnte wertvoll sein.
  8. Für welche Breite in Pixeln soll das Design optimiert werden?
  9. Oder: Wenn das Design responsiv, z.B. in 12 Spalten, realisiert wird: Für welche Breiten sollen einzelne Layouts konkret definiert werden?
    Natürlich unterstützen wir Sie auch beim vorherigen und diesem Punkt tatkräftig mit unserer Expertise.
  10. Wünschen Sie spezielle, grafische Inhaltselemente, wie z.B. Slider, Akkordeons, etc.?
Navigationskonzept

Ein intelligentes Navigationskonzept trägt viel zum guten Gelingen bei, sowohl in CMS- als auch in Shop-Lösungen. Es scheint uns daher wertvoll, wenn Sie sich auch hierzu ein paar Gedanken machen:

  1. Wie wird Ihr Besucher navigieren?
  2. Wie viele Klicks wird man maximal brauchen, um von einer beliebigen Seite auf eine andere zu gelangen?
  3. Welche Navigationskonzepte (Angabe von URLs) mögen Sie?
  4. Welche finden Sie unausstehlich?
Barrierefreiheit

Es gibt nur wenige Unternehmen, die sich damit profilieren möchten. Zudem tragen die neuen Techniken und Browser viel dazu bei, dass zusätzliche Anstrengungen immer weniger notwendig sind, damit auch Menschen mit Behinderungen Ihre Lösung optimal bedienen können. Gewisse Aspekte beeinflussen die Lösung dennoch.

  1. Möchten Sie die Lösung für Menschen mit Sehschwächen, für Blinde, Gehörlose, oder motorisch Eingeschränkte auf einfache Weise zugänglich machen?
  2. Wenn ja, möchten Sie die Site dann auch entsprechend auszeichnen lassen?

Footer

Der Footer geniesst besondere Priorität, weil User aus Gewohnheit im Footer viele wichtige Links und Informationen finden.

  1. Möchten Sie Ihre Social Media-Verbindungen im Footer anzeigen?
  2. Möchten Sie Ihre Öffnungszeiten im Footer anzeigen?
  3. Möchten Sie Ihre Adresse und ev. ein kleiner Lageplan-Ausschnitt im Footer anzeigen?
  4. Möchten Sie eine Newsletter-Anmeldung im Footer anzeigen?
  5. Möchten Sie Ihre letzten Tweets im Footer anzeigen?
  6. Welche Links möchten Sie im Footer anzeigen?
    Und wie möchten Sie diese gruppieren?

Funktionale und technische Anforderungen an das CMS

Es handelt sich nachstehend nicht um eine abschliessende Liste, sie gibt aber sicher wertvollen Input und ein paar spannende Anregungen, was an Funktionen alles in ein Pflichtenheft gehören könnte. Richten Sie die Anforderungen an den oben überlegten Antworten aus. Wählen Sie für einen ersten Release nicht einfach alles, sondern überlegen Sie sich, was aufgrund der neuen Erkenntnisse Ihre Zielgruppen-Segmente im ersten Release am dringlichsten benötigen. Übrigens: Die Redaktoren, Administratorinnen, Ihr CEO und andere sind je nach Lösung auch kleine Zielgruppen.

  1. Sind Schnittstellen zu anderen Systemen gewünscht, z.B. zu einem Redaktionssystem oder ERP?
  2. In welchen Arten und Formaten möchten Sie Inhalte publizieren (Text, Bilder, Video, Audio, Animationen, Flash, etc.)?
  3. Welche Dritt-Services möchten Sie anbinden, wie z.B. YouTube, Vimeo, Slideshare, etc.?
  4. Möchten Sie Inhalte zeitgesteuert ein- und ausblenden können?
  5. Möchten Sie Inhalte zeitgesteuert archivieren können?
  6. Benötigen Sie zwingend eine Versionierung der Inhalte?
  7. Möchten Sie Inhalte in Bezug auf den Zugriff schützen können (Extranet, closed user group)?
  8. Formulare: Wie flexibel müssen Sie sein: Reicht die Integration von ein paar vorgefertigten Formularen (die Sie bitte in etwa definieren wollen), oder brauchen Sie eine Formular-Verwaltung?
    Im Kontext von Formularen kann man sich gleich auch überlegen, wer welche Bestätigungs-E-Mails erhalten soll und wir diese wiederum in etwa zu gestalten sind – eilen tut dies aber nicht.

Web-Shop / E-Commerce-Lösung

Analog dem Kapitel „Website“ möchten wir hier noch ein paar wichtige Fragen rund um eine E-Commerce-Lösung ins Feld führen. Erfahrungsgemäss sind unsere Kundinnen und Kunden für Shop-Projekte besser vorbereitet als für CMS-Projekte. Wenn Sie hierfür also bereits einen Anforderungskatalog haben, dann prüfen Sie diesen mit den nachstehenden Fragen und ergänzen Sie diesen wo nötig.

Grundsätzlich gelten hierfür viele der bereits gestellten Fragen (Zielgruppen, Corporate Design, etc.). Wir gehen hier also insbesondere auf funktionale Anforderungen ein, über die man entscheiden muss. Gehen Sie auch hier so vor, dass Sie sich überlegen, welche Elemente und Funktionen zwingend in einem ersten Release vorhanden sein müssen, damit Sie Ihre Zielgruppe begeistern können. Wenn Sie trotzdem einfach alles wollen, dann setzen Sie Prioritäten in den Stufen 0 bis 3.
Wir gehen nicht auf alle möglichen Elemente ein, sondern auf die gängisten. Dass aber beispielsweise ein E-Shop eine SSL-Verschlüsselung braucht versteht sich von selbst und wird daher nicht separat aufgeführt.

Sortiment

  1. Sehen alle Benutzer das gleiche Sortiment oder wird dieses je nach Anmeldung unterschiedlich sein?
  2. Haben in gleichen Firmen verschiedene User unterschiedliche Sortiments-Zugriffe?

Produkte und Attribute

  1. Wie viele Artikel werden Sie in Ihrem E-Shop haben?
  2. Wo werden die Artikeldaten gepflegt? Direkt im Web-Shop oder in einem ERP- und oder einem PIM-System?
  3. Wenn Letzteres der Fall ist:
    Bestehen dazu bereits Schnittstellen?
    Und wenn nicht: Welche Schnittstellen werden von den anzubindenden Systemen angeboten (SOAP, Webservices, XML, …)?
    Wie heisst das ERP- / PIM-System?
    Welche Geschäftsbereiche werden mit dem System abgedeckt (Warenwirtschaft, Debitoren, Kreditoren, Personal, Finanzbuchhaltung, Lagerverwaltung, …)?
    Und welche davon möchten Sie mit Ihrer E-Commerce-Lösung synchronisieren?
  4. Müssen Artikeldaten auch auf konventionellen Wegen importiert werden können, beispielsweise via Excel-Dateien im CSV- oder in einem XML-Format?
  5. Wenn ja, müssen diese Daten in definierten Intervallen importiert werden? In welchen?
  6. Wie häufig wechseln die Artikeldaten (stündlich, täglich, monatlich)?
  7. Welche Informationen möchten Sie im Maximalfall pro Artikel anzeigen können?
    Stellen Sie sich dazu eine mögliche Artikeldetail-Seite vor und überlegen sich, was neben Titel, Artikelnummer, Beschreibung, Preis, Lieferfrist, Bildern, etc. alles noch vorhanden sein muss.
  8. Zeigen Sie neben der Lieferfrist noch die Verfügbarkeit an?
  9. Mehrsprachigkeit: Sind alle Artikeldaten in den geplanten Sprachversionen vorhanden?
  10. Wenn nicht: Wer übersetzt diese und per wann?
  11. Haben Sie spezielle Anforderungen an die Anzeige und Verrechnung der Mehrwertsteuer?
  12. Wollen Sie die Produkte inkl. oder exkl. MWST anzeigen?
  13. Möchten Sie, dass User einzelne Artikel markieren und miteinander vergleichen können?

Konfigurationen, Varianten, Filter und Suche

  1. In welchen Varianten sind Ihre Artikel bestellbar?
  2. Wie viele Varianten sind pro Artikel denkbar?
  3. Können Artikel online direkt konfiguriert werden? Und wenn ja, in Bezug auf wie viele Parameter?
    Ein T-Shirt beispielsweise kann es in verschiedenen Farben, Grössen und vielleicht mit V- oder Rundschnitt geben.
  4. Sind einzelne Artikel personalisierbar (mittels Namen, Geburtsdaten, Sternzeichen, etc.)?
  5. Gibt es bei Ihren Produkten erwähnenswerte Spezialfälle?
  6. Wie viele Kategorien werden Sie anbieten?
  7. Auf wie vielen Ebenen?
  8. Handelt es sich dabei um eine Baum- oder eine Matrix-Struktur?
  9. Planen Sie neben der eigentlichen Strukturierung weitere Sammelgefässe, z.B. für Aktionen, Topseller, etc.?
  10. Möchten Sie Day-Deal-Angebot präsentieren?
  11. Nach welchen Kriterien und Attributen sollen Artikel gefiltert werden können?
  12. Haben Sie spezielle Anforderungen an die Produktsuche?

Währungen und Zahlungsarten

  1. Welche Währungen werden Sie im Frontend anbieten?
  2. In welchen Währungen werden die Artikel geführt? Wird allenfalls mit Umrechnungsfaktoren gearbeitet?
  3. Wird die Wahl der Währung der Kundin überlassen oder soll dies von der Lieferadresse oder dem Standort des Users abhängig gemacht werden (Geo-Targeting)?
  4. Welche Zahlungsarten wünschen Sie?
    Rechnung, Vorauskasse, Nachnahme, Kreditkarten (Master und Visa, ev. zusätzlich American Express), Postfinance, PayPal, Click & Buy, Micro-Payment-Systems, Barzahlung bei Abholung, …
  5. Kreditkarten: Haben Sie bereits Verträge mit einem entsprechenden Finanzinstitut?
  6. Rechnung: Möchten Sie eine automatische Bonitätsprüfung (in Echtzeit im Checkout-Prozess) integrieren?
  7. Sind Einkäufe von nicht registrierten Besuchern (walking-by-Kunden) möglich?

Rabatte und Preisstaffelungen

  1. Werden verschiedene Rabatte angeboten?
  2. Sind Rabatte pro Benutzergruppe oder pro Benutzer definiert?
  3. Oder ist beides möglich?
  4. Gibt es Rabatte auf bestimmte Produktgruppen?
  5. Sind bestimmte Artikel oder Produktgruppen nicht rabattierbar?
  6. Sind alle Rabatt-Kombinationen kumulierbar?
    Wenn nicht, wie sind die einzelnen Rabatte priorisiert?
  7. Wo wird die Preisfindung berechnet, im ERP oder in der Online-Lösung?
  8. Führen Sie Staffelpreise?
  9. Werden die Preise immer oder nur angemeldeten User angezeigt?
  10. Werden angemeldeten User die rabattierten Preise oder die Listen-Preise mit Rabatten angezeigt?

Lagerstand, Lieferung, Versand und Porto

  1. Werden Sie anzeigen, wie viele Artikel an Lager sind?
    Zeigen Sie dies mit der entsprechenden Anzahl oder mit Symbolen?
  2. Welche Lieferoptionen sind vorgesehen (abholen, normal, express, …)?
  3. Welche Lieferoptionen sind mit welchen Zuschlägen versehen?
  4. Wie sehen Ihre Lieferkonditionen aus? Wovon sind diese abhängig?
  5. Haben bestimmte Artikel je nach Parametrisierung zusätzliche oder fixierte Porto-Kosten?
  6. Gibt es artikelabhängige Versandoptionen?
  7. Sind Lieferkosten nach bestimmten Artikeleigenschaften zu berechnen, wie beispielsweise dem Gewicht oder einer Kategorie?
  8. Gibt es Mindermengenzuschläge?
  9. In welche Länder liefern Sie?
  10. Auslandlieferungen: Die Fragen zu den Lieferarten und -konditionen sind pro Land separat zu beantworten.
  11. Haben Sie die gesetzlichen Grundlagen für den E-Commerce in der Schweiz und der EU im Griff?
  12. Möchten Sie eine Paket-Sendungsverfolgung integrieren (Track and Trace)?

Gutscheine

  1. Möchten Sie Gutscheine anbieten?
  2. Möchten Sie, dass Ihre Kunden Gutscheine erwerben und anderen Personen verschenken können?
  3. Möchten Sie Bonus-Punkte-Systeme einführen, ähnlich wie Cumulus?
  4. Führen Sie zeitlich begrenzte Sonderaktionen?

Up- und Cross-Selling

  1. Möchten Sie, dass einem User bei einem Einkauf angezeigt wird, welche Produkte andere User gekauft haben, die sich für das Gleiche interessierten?
  2. Sollen Zubehör-Artikel oder dergleichen automatisch angezeigt werden?
  3. Denken Sie, eine entsprechend, dynamisch-algorithmische Verknüpfung ist möglich (alternativ können die Verknüpfungen manuell gesetzt werden)?
  4. Möchten Sie eine Merkliste integrieren?
  5. Möchten Sie ein Bewertungssystem integrieren (Rating)?
    Und wenn ja, für Artikel, oder auch für den Shop als Ganzes oder Ihre Prozesse?
    Soll dieses System moderiert werden können?
  6. Möchten Sie ein SMS- oder Push-Benachrichtigungssystem zu beispielsweise Versandstatus integrieren?

Footer E-Commerce

Es gelten primär die unter „Footer“ weiter oben beim CMS gemachten Aussagen. Ergänzend kann man sich bei einer E-Commerce-Lösung das Folgende überlegen:

  1. Sollen alle möglichen Zahlungsarten auch im Footer (oder ev. Header) angezeigt werden?
  2. Möchten Sie die Lieferkosten direkt ausweisen?
  3. Möchten Sie Logos der Versandpartner integrieren?
  4. Möchten Sie auf die wichtigsten Seiten Direktlinks einfügen, z.B. auf das Profil, die letzten Bestellungen, etc.?
  5. Haben Sie vertrauensfördernde Logos oder Zertifikate, die Sie im Footer anzeigen möchten?
    Oder möchten Sie solche Zertifikate gewinnen / erwerben?

ERP-System

Wenn Sie noch kein ERP-System eingeführt haben, dies aber zusammen mit der neuen E-Commerce-Lösung planen, bieten wir gerne Hand. Wir haben verschiedene ERP-Partner mit Systemen in allen Preislagen. Für die meisten haben wir bereits vorhandene Schnittstellen zu den gängigsten E-Commerce-Suites.

  1. An wie vielen Arbeitsplätzen werden Sie das ERP-System nutzen?
  2. Müssen Drittparteien auch auf das ERP-System zugreifen können (remote access)?
  3. Wenn kein ERP-System eingesetzt wird:
    Möchten Sie Rechnungen als PDF-Dokumente generieren und drucken können (Post-konform)?
    Dito bei Lieferscheinen?

Schnittstellen

ERP und PIM hatten wir schon.

  1. Gibt es Schnittstellen direkt zu (externen) Lieferanten?
    Wie viele?
    Welche Formate werden von den Lieferanten bei deren Schnittstellen unterstützt?
  2. Sind ferner Lieferanten-Funktionen vorgesehen (z.B. eine autonome Artikel-Verwaltung durch den Lieferanten, Zugriff auf Umsatzstatistiken in einem bestimmten Bereich, …)?

Initiale Erfassung der Daten

Bei Lösungskonzepten mit angebundenem ERP-System werden die Daten meist aus diesem System geliefert und stehen daher bereits während der Realisierung zur Verfügung (sobald die Schnittstelle entwickelt wurde). Ohne Datenanbindung ist zu definieren, ob alle Artikel manuell erfasst werden, oder ob ein Artikelimport den Initialbestand sicherstellen soll. Gerne schreiben wir für Sie im Rahmen des Projekts einen solchen Initialimport.

  1. Werden die initialen Produktdaten online erfasst?
    Oder per z.B. CSV-Import einmalig importiert?

Content-Seiten

Sie finden weiter oben die Ausführungen und Fragestellungen rund um das Content Management System. E-Commerce-Lösungen werden nicht immer zwingend mit einem CMS ausgestattet. In vielen Situationen reicht eine einfache Navigation und eine fixierte Anzahl Seiten, bei denen dann zwar der Inhalt bewirtschaftet werden kann, ohne den Einsatz eines CMS‘ aber deutlich weniger komfortabel (dafür umso kostengünstiger).

  1. Möchten Sie für die Inhaltsseiten (AGB, Impressum, Über uns, etc.) ein CMS einsetzen, oder reicht es, wenn wir diese Seiten im Projektverlauf fixieren und genau diese vorhanden sein werden (es sind dann im Live-Betrieb Änderungen dennoch effizient möglich, aber nur mit unserer Unterstützung)?
  2. Wird sich die Struktur der statischen Seiten verändern, oder gehen Sie davon aus, dass diese im ersten Betriebsjahr kaum angepasst werden muss?
  3. Reicht es Ihnen, wenn Sie auf einer solchen Seite den Inhalt als ganzes Objekt bewirtschaften können, oder wünschen Sie mit einzelnen „Textbausteinen“ arbeiten zu können?
  4. Müssen einzelne Elemente zeitgesteuert und oder berechtigungsgesteuert ein- oder ausgeblendet werden können?

Social Media

Ein grosser Themenbereich per se. Die Fragestellungen hierbei hängen primär davon ab, ob Sie bereits eine Social Media-Strategie definiert haben oder nicht. Sie brauchen sowieso eine. Sie können heute keine Web-Lösung betreiben und keine Social Media-Strategie haben.

  1. Wie sieht Ihre Social Media-Strategie aus?
  2. Welche Kanäle setzen Sie ein (Blog, facebook, Google+, Twitter, Pinterest, Instagram, tumblr, etc.)?
  3. CMS: Soll nur generell verlinkt werden, oder ist eine Anbindung des Contents an weitere Kanäle einzurichten (z.B. News direkt auf facebook posten)?
  4. Web-Shop: Soll nur verlinkt werden, oder soll jedes einzelne Produkt geliked und geshared werden können?
  5. Haben Sie einen Social Media Manager definiert, der die Interaktionen pflegt?
  6. Wer würde die Blog-Beiträge in welchen Intervallen schreiben?
  7. Werden Sie für beispielsweise den Blog als RSS-Feed anbieten?
  8. Bieten Sie noch weitere RSS-Feeds für anderes an?
  9. Werden Sie einen Newsletter einsetzen?
  10. Wer würde hierfür die Artikel schreiben? In welchen Intervallen?
Es gäbe hier noch 1’000 Fragen mehr, doch wenn Sie damit beginnen, werden wir die übrigen Fragen und diejenigen, die sich neu ergeben, effizient miteinander erarbeiten können.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wir werden natürlich ein Projekt abliefern, das vom Quellcode her dem heutigen state-of-the-art entspricht. Sie müssen sich hier also nicht alleine um alles kümmern.

  1. Für Google erstellen wir eine sinnvolle Sitemap, insbesondere auch bei E-Commerce-Lösungen (hier auch die Sitemap für die Google Product Search).
    Soll auch den Usern eine Sitemap zur Verfügung gestellt werden?
  2. Haben Sie sich die Basis-Informationen zu den typischen SEO-Tags (Titel, Keywords und Beschreibung) bereits überlegt?
  3. Wenn eine Lösung migriert oder re-engineered wird: Welche besonderen Landing-Pages, Weiterleitungen und URL sind besonders zu berücksichtigen?
    Nutzen Sie auch hierfür die Statistiken der bestehenden Lösung und werden Sie die meist besuchten URLs detailliert aus.

Suchmaschinenmarketing (SEM)

Ein wichtiges Thema, doch sind unserer Meinung nach die oben stehenden Fragen für den ersten Release gewichtiger. Man muss mal starten. Dennoch stellen sich auch hier spannende Fragen.

  1. Welche SEM-Massnahmen haben Sie off-site geplant?
  2. Planen Sie zudem Suchmaschinen-Werbung (Google AdWords und Ähnliches)?
  3. Haben Sie virale Kampagnen geplant, beispielsweise mit Videos?
  4. Haben Sie Affiliate-Kampagnen geplant?

Analyse und Reporting

Je nach definierten Zielen brauchen Sie analytische Instrumente, damit Sie das Verhalten Ihrer potenziellen Kundinnen und Kunden auswerten und darauf basierend wunschgemäss beeinflussen können. Es gibt zahlreiche Reporting-Werkzeuge, wobei wir oftmals Google Analytics einsetzen. Achten Sie aber darauf, dass der Datenverkehr via Amerika in Ihrem Legal Disclaimer vermerkt werden muss. Für unsere E-Government-Kunden ist dies aufgrunf der bestehenden Gesetzt kein gangbarer Weg, hier empfehlen wir auf Anfrage gerne die besten Alternativen.

  1. Welches Reporting-Werkzeug setzen Sie ein?
  2. Welche Messwerte werden Sie in welchen Intervallen aufzeichnen?
  3. Welche Minimal- und Maximalwerte haben Sie pro Messwert definiert?
    Wir gehen davon aus, dass bei entsprechender Unter- oder Überschreitung wirksame Massnahmen zur Optimierung definiert werden, deren Wirksamkeit über einen definierten Zeitraum geprüft wird. Sollten Sie wenig Erfahrung mit solchen Management Systemen haben, so stehen wir Ihnen auch hierbei sehr gerne zur Seite.
  4. Wer wird über die Auswertungen informiert?

After Sale

Es müssen nicht immer Bestellungen in einem E-Shop sein, an denen der Erfolg einer Lösung gemessen wird. Es können in einer CMS-Lösung auch Newsletter-Anmeldungen, Kontaktformulare, Telefonanfragen, natürlich Offertanfragen und anderes mehr sein. Sie haben ein grosses Ziel erreicht, wenn diese Interaktionen aufgrund der neuen Lösung zunehmen. Doch ist damit natürlich nichts erledigt:

  1. Wie betreuen Sie neu gewonnene Kunden längerfristig?
  2. Mit welchen Methoden und Mitteln machen Sie Ihre Kunden zu Wiederholungstätern?
  3. Wie und auf welchen Kanälen informieren Sie diese weiter?
  4. Welche Vorteile bieten Sie Ihren treuen Kundinnen und Kunden?
  5. In welchen Systemen werden deren Daten gespeichert? Sind hierfür (weitere) Schnittstellen notwendig?

Betrieb der Lösung

Diese Fragen müssen Sie für das Konzept noch nicht wirklich beantwortet haben. Früher oder später aber kommen diese auf den Tisch, daher listen wir sie gerade auf:

  1. Welchen Traffic erwarten Sie mit der geplanten Lösung? Oder konkreter:
  2. Mit wie vielen Besuchern pro Monat rechnen Sie im ersten und zweiten Betriebsjahr?
  3. E-Commerce: Von wie vielen Bestellungen pro Tag oder Monat gehen Sie im ersten und zweiten Betriebsjahr aus?
  4. Unterliegt Ihr Business-Modell saisonalen Schwankungen, die derart gross sind, dass Sie bei der Wahl des Server-Setups berücksichtigt werden müssen?
  5. Und wenn ja: Um wie viel Prozent kann ein Spitzenwert den Durchschnittswert übersteigen?
  6. Gibt es bestehende Housing- oder Hosting-Verträge?
    Sind diese zu kündigen oder können diese weiter verwendet werden?
  7. Wenn ein neuer Provider gesucht werden muss: Haben Sie Präferenzen?
    Natürlich ist dies ein grosser Themenkreis per se. Wir unterstützen Sie gerne in allen Belangen und bieten vom preiswerten Betrieb auf einem shared Server, über virtuelle und physische echt dedizierte Server bis zum Betrieb in einer Cloud alles an.
  8. Haben Sie allenfalls bereits ein Budget für den Betrieb definiert, das berücksichtigt werden muss?
  9. Möchten Sie das Backup nicht nur im Housing- / Hosting-Center, sondern zusätzlich noch bei Ihnen?
    Stehen dazu die notwendigen Bandbreiten zur Verfügung?

Schlusswort

Es sei abschliessend nochmals gesagt, dass wir Ihnen sehr gerne bei allen Fragestellungen helfen und das Konzept bei Bedarf gemeinsam mit Ihnen erarbeiten. Wir freuen uns über Ihre entsprechende Anfrage!

Von Philipp SprecherPhilipp Sprecher auf FacebookPhilipp Sprecher auf Google+Philipp Sprecher auf Twitter Autoren-Webseite anschauen

CEO @insigngmbh. Ich habe Freude an meiner Familie, meiner Unternehmung, daran, Dinge zu gestalten und ich liebe spannende Biografien und Menschen.

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