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Die Strafe für Spam

Posted am 17. Nov, 2009 von Martin Bachmann.

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Wer kennt das nicht: Man meldet sich auf einem Webportal an, und erhält als “Dankeschön” eine Newsletter-Anmeldung gleich dazu. Jeder seriöse Betreiber erlaubt zwar heute ein sofortiges Opt-out, trotzdem ist man jeweils leicht genervt.

Amüsant gelöst hat dies Groupon: Den Derrick, offenbar an dem von mir erhaltenen Spam-Newsletter schuldig, kann man für diese Ungehörigkeit gleich online massregeln.

Opt-out mit Stil

Und sollte die Strafe etwas hart ausgefallen sein, darf man sich als Wiedergutmachung auch gleich wieder zum Newletter anmelden:

Opt-in again?

Probieren Sie’s selbst: “.. you can always unsubscribe here

Manchmal, so scheint mir, geht uns im hiessigen Business-Umfeld die Leichtigkeit etwas verloren. Ich habe der Firma Groupon ihr nicht wirklich gewolltes Mailing jedenfalls sofort verziehen.

Sie möchten Ihre Newsletter- Lösung auch mit einem Derrick oder ähnlich kreativem Opt-out ausrüsten? Wir helfen sehr gerne!

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Cloud Computing mit Amazons EC2 Web Service

Posted am 06. Jul, 2009 von Martin Bachmann.

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Cloud Computing ist heute in aller Munde. Amazon bietet seit 2006 unter dem Begriff AWS (Amazon Web Services) verschiedene solche Dienste an. Wir betrachten heute die Kosten, Nutzen und Potentiale des Amazon EC2 Services.

EC2 – Elastic Cloud Computing

Mit diesem Service ermöglicht es Amazon, Server oder auch komplette Serverfarmen in ihren Rechenzentren zu betreiben. Möglich wird dies dank Virtualisierung: Der Kunde konfiguriert dabei ein Image seines virtuellen Servers und startet dann eine oder beliebig viele Serverinstanzen. Die Art der gewählten Instanz definiert ihre Leistung – und die Betriebskosten.

Skalierbarkeit und High Availability

Richtig punkten kann das Cloud Computing Angebot, wenn es darum geht, hoch verfügbare und/oder flexibel skalierbare Lösungen aufzubauen.  Kopien von bestehenden Servern können innert weniger Minuten dem Projekt hinzugefügt werden, sei dies, weil eine bestehende Instanz abstürzt, oder weil Traffic-Spitzen auftreten. Dies kann sogar automatisch erfolgen – ab einer gewissen Maximalauslastung werden automatisch neue Instanzen gestartet, nimmt die Last ab, werden die zusätzlichen Instanzen wieder reduziert.

Man stelle sich z.B. einen grossen B2C Shop wie www.geschenkidee.ch vor, welcher vor Weihnachten mit dem 10-20fachen des normalen Traffics umgehen muss – in so einem Szenario kann viel Betriebssicherheit gewonnen und übers Jahr massiv gespart werden.

Amazon EC2 Console

Die Steuerzentrale des EC2 Dienstes

Snapshots statt Backups

Backuplösungen erfolgen heute meist auf Eben der Daten, bei einem Hardware-Ausfalls muss somit ein neuer Server manuell aufgesetzt und konfiguriert werden, was Downtime bedeutet und damit wertvolle Zeit kostet. In EC2 können periodisch komplette Snapshots von gesamten Servern erstellt werden. Im Bedarfsfall kann sofort eine Serverinstanz mit der Backupkonfiguration gestartet werden – auch parallel zum Livebetrieb. Aufgrund der Virtualisierung ist dies viel einfacher und schneller möglich als in traditionellen, hardwarebasierten Setups.

Kosten

Der interessanteste Faktor zuerst: Es entstehen absolut keine Initialkosten, verrechnet wird lediglich die verwendete Leistung. Dabei kommen verschiedene Kostenfaktoren zusammen: Anzahl, Art und Betriebsdauer der Serverinstanzen, Datenvolumen, Speicher. Eine kleiner Vergleich zw. einem typischen Server Hosting Angebot und dem leistungsmässig einigermassen vergleichbaren “EC2 Medium Instance” Angebot zeigt, dass diese kostenmässig relativ nahe beieinander liegen. Die Ressourcen wurden in dem Beispiel anhand eines gut ausgelasteten Webservers gewählt.

Trad. Server Hosting EC2 Medium Instance*
Server ca. 250.- 130.-
Datentransfer (300GB) (inkl.) 55.-
Speicher (100GB, EBS) (inkl.) 12.-
Total CHF 250.- 197.-

* EU-Standort, Vertrag min. 1 Jahr

Leistung und Lasttest

Es stehen verschiedene Leistungsklassen zur Verfügung, diese reichen von der “Small Instance” bis zur “High-CPU Extra Large Instance”.

Beispiele (eine EC2 Compute Unit entspricht dabei ungefähr einem etwas älteren 1 GHz Xeon Prozessor):

  • Small Instance (Default) 1.7 GB of memory, 1 EC2 Compute Unit (1 virtual core with 1 EC2 Compute Unit), 160 GB of instance storage, 32-bit platform
  • High-CPU Extra Large Instance 7 GB of memory, 20 EC2 Compute Units (8 virtual cores with 2.5 EC2 Compute Units each), 1690 GB of instance storage, 64-bit platform

Als Testkonfiguration diente dabei ein Ubuntu Linux Server mit LAMP-Konfiguration und unserer icms E-Business-Plattform als Basis. Gemessen haben wir eine relativ umfangreiche dynamische Seite. Auf für Produktivsysteme notwendige Konfigurationen wie Session-Persistence, Datenbank- und Daten-Replikation haben wir für diesen einfachen Testlauf verzichtet. Die Leistung wurde in durchschnittlichen Requests pro Sekunde mit dem Benchmarktool Apache Bench gemessen (von innerhalb der Amazon Cloud, um Netzwerkverzögerungen zu minimieren).

Nachfolgend sind die Leistung, sowie zum Vergleich ungefähre Kosten der jeweiligen Konfiguration (all-inclusive) ausgewiesen.

Setup Small Instance
Medium Instance

Load Balanced 3x
Medium Instance

Leistung 11.49 Req./sec 42.8 Req./sec 143.7 Req./sec
Kosten CHF c.a. 130.-/Mt. 200.-/Mt. 840.-/Mt.

Bei der 3. Konfiguration fällt noch die Benutzung des Load Balancing Services etwas ins Gewicht – dessen Mehrnutzen, nämlich hohe Verfügbarkeit sowie einfache Skalierbarkeit dürften die Mehrkosten aber ausgleichen.

Die Rolle des Sysadmins bleibt

Definitiv nicht eingespart werden kann die Rolle des Systemadministrators. Eine EC2-Instanz ist letztendlich nichts anderes als ein Server, wenn auch virtuell – sämtliche Software, Komponenten, Services wollen genau gleich gepflegt werden. Incloudbasierten Multiserver-Setups notwendige Lösungen für Session-Management, Storage-Sharing, Datenbank-Replikation sind genauso notwendig wie in einem traditionellen Multiserver-Setup.

Die Aussichen sind bewölkt

Amazon ist einer der ersten Anbieter von Cloud Services. Mit den vor einigen Wochen eingeführten Load Balancing Services (welche z.Z. leider erst in Amazons US Datacentern verfügbar sind) steigert Amazon den Nutzen massiv. Die Konkurrenz ist ebenfalls nicht untätig: Google, IBM oder Microsoft bieten bereits verschiedene Dienste in der Cloud an.

Ein Nachteil des Cloud Computings – nämlich dass die Daten in die Hände der Cloud Provider gegeben werden, umgeht das Eucalyptus Projekt: Mit dieser Open-Source Lösung kann jeder seine eigene Wolke betreiben – und das kompatibel zu Amazons Quasi-Standard EC2.

Wir sind gerüstet – Sie auch?

Wir bewerten diese Infrastrukturverlagerung hin zur Cloud – ob diese privat oder öffentlich ist, als eine wegweisende Entwicklung. Die icms E-Business-Plattform ist gut gerüstet für quasi unlimitiert skalierbares Cloud Computing. Sie möchten mehr erfahren? Gerne beraten wir Sie und finden mit Ihnen die Potentiale für Ihr Unternehmen.

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Virtuelle Golfbälle für hungernde Kinder

Posted am 13. Jun, 2009 von Martin Bachmann.

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Die Zürich Versicherung hat mit Help Point for Kids ein virtuelles Golfspiel geschaffen, in welchem die Spieler durch Weitergabe des Golfballs eine Spende der Zürich Versicherung an Kinderhilfswerke veranlassen können. Es ist dies eine gelungene Umsetztung des altbekannten Viral Marketing Ansatzes: Erschaffe eine Kampagne, bei welcher die Besucher selber zu Teilnehmer werden und die Kampagne an ihre Freunde und Bekannten weiterleiten – diese Weiterleitung wird üblicherweise mit einer Belohnung verbunden – z.B. in Form eines Wettbewerbes. Die erfolgreichsten Kampagnen lösten geradezu soziale Epidemien aus.

Das Golfballprinzip

Zurich HelpPoint for Kids funktioniert nach demselben Prinzip: Man benennt einen Golfball sowie einen Spieler (den man sogar mit Foto personalisieren kann), darauf leitet man den Golfball per Einladung an bis zu 5 Freunde weiter. Diese können dann den Golfball weiterspielen, d.h. weiteren Personen zuschicken. Nach 18 virtuellen  Löcher ist die Runde vorbei und die Zürich zahlt eine Spende von $16 an zwei Kinderhilfswerke. Jeder Mitspieler kann natürlich auch seinen eigenen Golfball ins Rennen schicken. Nach diesem Schneeball Golfballprinzip kann durchaus eine veritable Lawine losgetreten werden.

Ein Golfball geht auf Reisen

Win – Win

Aus Marketingsicht lohnt sich ein Vergleich mit anderen online Werbemitteln. Nehmen wir als Beispiel Google Adwords:  Gutplatzierte Keywords aus dem Bereich Versicherung kosten derzeit ca. $2-4 CPC (cost per click).  Dafür entstehen bei Adwords keine externen Initialkosten.

Im Gegenzug dazu muss die Viral Marketing Kampagne initial produziert werden. Bei unserem Golfspiel belaufen sich die Aufwände daraufhin für 18 Spieler (=Werbeempfänger) auf $16. Vermutlich werden viele Bälle das Ziel nie erreichen, während jedoch andere Spieler gleich einen eigenen Ball ins Spiel bringen. Nehmen wir deshalb einen Mittelwert von $0.80 pro Spieler. Dann sieht unsere Überschlagsrechnung so aus:

Google Adwords:

  • Initialkosten: 0.00
  • Cost per click: 2.50

Virtuelles Golfspiel

  • Intitialkosten: 60’000 (rein fiktive Annahme)
  • Cost per player: 0.80

Demnach wird sich schon rein finaziell die Viral Marketing Kampagne gegenüber Google Adwords ab ca. 35’000 Besuchern lohnen.

Natürlich unterscheiden sich die beiden Werbeformen erheblich. Während Adwords vermutlich gezielteren Traffic bringt, sind die Branding- und Imageeffekte des Golfspiels viel stärker: Das Thema ist emotional, die Initiative der Zürich schafft Goodwill, der Spieler sieht über min. 5 Seiten + 1 E-Mail hinweg das Zürich Logo und hat nach dem Spielen erst noch ein positives Gefühl im Magen. Dazu kommen noch die PR-Möglichkeiten für dieses wohltätige Projekt.

Was noch fehlt

Zwar lässt sich das Spiel leicht auf Facebook & Co. einbinden – jedoch nur als Link. Einladungen werden nur per E-Mail verschickt. Viel besser wäre, wenn ich meinen Golfball auf den verschiedenen Social Networks weiterspielen könnte – denn gerade da wäre dank dem hohen Vernetzungsgrad eine immens schnelle Verbereitung möglich.

Fazit

Die Zürich zeigt uns in diesem Beispiel, wie es ein Unternehmen schafft, wohltätig sein zu können, ohne dabei Mehrausgaben in Kauf nehmen zu müssen. Stattdessen wird einfach das Marketingbudget umgelenkt und statt an Google & Co. für wohltätige Zwecke gespendet – während gleichzeitig die Besucher ihren Teil leisten und für die Verteilung der Werbebotschaft sorgen müssen.

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Opensim – das 3DWeb rückt näher

Posted am 29. Mai, 2009 von Martin Bachmann.

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Ein Besuch in der Matrix

Wer heute die virtuelle Welt von SecondLife betritt, findet eine erstaunlich umfassende Simulation der realen Welt vor. Man bewegt sich (rsp. seinen Avatar, also das virtuelle Pendent der eigenen Person) durch dreidimensionale Stadtviertel von New York oder Wien, nur einen Klick weiter befindet sich der Besucher je nach Interesse inmitten eines Livekonzerts, einer Kunstausstellung oder eines utopischen Lustgartens. Auch dem eigenen virtuellen Erscheinungsbild wird viel Wichtigkeit beigemessen – von lässigem Jeanslook über Abendgarderobe, Accessoires wie kunstvolle Schmuckstücke oder Tatoos ist alles in erstaunlicher Qualität und Detailgetreue vorhanden. Wie ist es dazu gekommen?

Vortrag in Second Life

SecondLife

Den Versuch, virtuelle Welten zu schaffen, gibt es wohl seit es Computer gibt. Ich mag mich noch gut erinnern, wie uns in den frühen 90ern (also vor Web und E-Mail) für die ersten textbasierten Multi-User Spiele (MUDs) begeisterten. Damals besetzten wir Kantischüler regelmässig die Terminals der Uni-Computerräume, um uns per Telnet in die Welt von Loch Ness einzuloggen und mit Studenten aus aller Welt gemeinsam Rätsel zu lösen oder fiese Monster zur Strecke zu bringen. Besonders interessant dabei war die Möglichkeit, ab einer gewissen Erfahrungsstufe den Spielinhalt selber mitgestalten und neue Gegenden, Kreaturen oder Rätsel einbringen zu können.

15 Jahre später gibt es eine Fülle von hochentwickelten virtuellen Realitäten, welche mit exzellenter 3D-Grafik und ausgereiftem Handling um die Gunst der Besucher buhlen. Während die meisten grossen Plattformen wie Ultima Online & Co. einen Sinn mitliefern, also z.B. ein Spiel oder eine Handlung, ist Second Life von Natur aus völlig frei. Jeglicher Inhalt wird von den Besuchern selbst erstellt. Diese Freiheit ist mit jener im WWW zu vergleichen – die Basistechnologie ist vorhanden, darauf aufbauend produzieren Private wie Firmen Inhalte und Anwendungen.

Dieser offene Verwendungszweck wurde von Linden Labs (den Betreibern von Second Life) gepaart mit Entwicklertools sowie einem robusten Zahlungsystem. Diese geniale Kombination hat Tausende von kreativen Köpfen dazu bewogen, in Second Life Inhalte zu entwickeln: Von Designer-Schuhen über elegante Häuser zu luxuriösen Jachten ist alles zu haben. Aber auch Bürogebäude, interaktive Meetingräume oder E-Learning Tools sind im Angebot. Die Güter werden auf virtuellen Märkten in der Währung Linden Dollar  (aktuell 1 US$ = ca. 240 L$) gehandelt. Dabei gibt es auch Wiederverkäufer und Franchisingunternehmen, Immobiliengesellschaften, Bauunternehmer etc., sogar (virtuell) börsenkotierte Unternehmen, in welche Investoren investieren können und deren Aktien auf der virtuellen Börse gehandelt werden.

Nach wie vor jedoch wird diese “Matrix” alleinig von der Firma Linden Labs betrieben, was in vielerlei Hinsicht das Wachstumspotential einschränkt. Um eine Präsenz aufzubauen, mietet man virtuelles Land (rsp. technisch gesprochen Computerressourcen im GRID der Linden Labs). Eine wirklche Investitionssicherheit gibt es keine (man stelle sich vor, das Internet gehörte einer einzelnen Firma).

OpenSim

Im 2007 hat sich Linden Labs entschieden, ihre Second Life Client Software als Open Source zur Verfügung zu stellen. Darauf aufbauend entstand das OpenSimulator, kurz OpenSim Projekt. OpenSim verfolgt das ehrgeizige Ziel, eine umfassende und offene GRID-Plattform zur Verfügung zu stellen, also die Serverseite oder das “Gehirn der Matrix”. Noch im selben Jahr ging der erste OpenSim Server testweise ans Netz, inzwischen sind verschiedene sogenannte Hypergrids entstanden, welche einzelne Regionen und Simulatoren zu einem Netz zusammenschliessen.

Damit ist es nun möglich, selbst einen Simulator, also einen Server für eine virtuelle Region, zu betreiben und an das öffentliche Netz anzuhängen. Genau diese Möglichkeit, dezentral das World Wide Web zu erweitern, hat diesem überhaupt die Möglichkeit zum explosionsartigen Wachstum gegeben. Mit dem OpenSim Projekt geht man deshalb denselben Weg, auch wenn die Herausforderungen einer virtuellen 3D Welt sehr viel höher sind. Kleines Beispiel: Man überlege sich, wie man in einer nahtlos durchgängigen Welt von einer Region (man befindet sich auf Server A) in die Nachbarregion blickt (welche auf Server B einer anderen Firma liegt).

Noch nicht gelöst ist die Frage der Oekonomie in OpenSim: Im geschlossenen Netz von Second Life fungiert der Linden Dollar als einheitliche Währung, wie jedoch soll eine betreiberübergreifende Währung inkl. sicherer Transaktionen in einem offenen Netz gestaltet werden?

Die OpenSim Software ist denn auch noch im frühen Entwicklungsstadium (Alpha Release), trotzdem aber schon stabil genug, um viele Entwickler anzulocken und auch erste kommerzielle Projekte zu starten.

Business Projekte

Die Stärke von virtuellen Welten liegt neben den Visualisierungsmöglichkeiten v.a. in der Immersion, also der Möglichkeit, den Besuchern eintauchen und mit anderen Besuchern interagieren zu lassen. Die ersten professionellen Anwendungen kommen daher auch aus den Bereichen E-Learning, Forschung sowie Kommunikation.

Ohio University – eine der ersten Universitäten mit virtueller Campus

Forschung und Lehre in Second Life

IBM Sametime 3D

IBM integriert seine Kollaborationssoftware “Sametime” mit OpenSim und schafft so virtuelle Meetingumgebungen als Arbeitsinstrument

Marken- und Produktpräsentation

Möglichkeiten für Marken- und Produktpräsentation (präsentiert von einer PR Agentur)

Aussichten

Viele Firmen haben sich in SecondLife versucht und aufgrund mangelnder Erfolge wieder aufgegeben. Erfolgschancen haben jene Projekte, welche die spezifischen Vorteile einer 3D Welt nutzen: Visualisierung, Immersion und Echtzeit-Interaktion mit anderen Besuchern. Second Life ist zweifelsohne die bisher erfolgreichste Plattform für professionelle Projekte, sie leidet jedoch unter einem Skalierungsproblem: Die gesamte Plattform gehört einer Firma, dezentrales Wachstum ist nicht möglich und die Datenhoheit verbleibt letztlich bei Linden Labs.

OpenSim profitiert dank seiner (weitgehenden) Kompatibilität zu Second Life von dessen Vorsprung in Technologie, Inhalt und Bekanntheit. Die Möglichkeit, mit wenig Aufwand selber OpenSim Server betreiben und an ein globales Netzwerk (Hypergrids) anzuhängen, gepaart mit dem freien Zugang zum Source Code von Client- wie Server-Software bietet viel Potential für ein exponentielles Wachstum. Noch ist die Software im Alpha-Stadium, jedoch zeigen Projekte wie die IBM Sametime / Opensim Integration, welches Potential für professionelle Anwendungen schon jetzt in OpenSim steckt. Wir dürfen gespannt sein, was uns diese Technologien für neue Möglichkeiten eröffnen werden.

Interessiert?

Sie möchten die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen evaluieren? Oder Sie haben bereits eine konkrete Idee? Wenden Sie sich an uns – insign zählt zu den ersten Agenturen der Schweiz mit Know-how im Aufbau von Präsenzen in virtuellen Welten von SecondLife oder OpenSim.

Weiterführende Informationen

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