Achtung: Shopify ist nicht mehrsprachig.

Shopify ist für den amerikanischen Markt entwickelt worden.

Magento lässt sich nicht mit Shopify und JumpSeller vergleichen

die Unterschiede verstehen

Wenn man sich auf das Abenteuer Onlineshop einlässt und einen Webshop realisieren möchte, dann stehen einem nicht nur viele Möglichkeiten offen, sondern diese unterscheiden sich auch noch enorm. Eine Realisierung eines E-Shops mit Shopify lässt einen glauben, dass man hier wirklich innerhalb von fünf Minuten zur E-Commerce-Gilde gehöre und sofort dicke Brötchen backen könne. Doch so einfach ist das nicht.

Wie Sie vielleicht wissen, hat insign einen der grössten Schweizer E-Commerce-Shops, namentlich geschenkidee.ch, erfunden. Wir gingen vor über 12 Jahren mit gerade fünf (5!) Produkten online und haben seit diesem ersten Release, der noch vor der Firmengründung der Geschenkidee.ch GmbH erfolgte, den Shop ab diesem Tag kontinuierlich verbessert. Seit 2008 gehört der Laden dem Verlagshaus Ringier, doch wirklich geändert hat sich dieser Umstand nie: geschenkidee.ch wird auch heute noch kontinuierlich weiterentwickelt.

Ein Onlineshop ist nie fertig.

Die klassischen running Gags aus der Gründungszeit sind die Sprüche von Leandro Sanchez, Partner bei der Gründung der ersten GmbH, die stets beinhalteten, dass nun schnell noch der Shop fertig gemacht werden müsse und man dann richtig loslegen könne. Und das führt uns zum wichtigsten Gedanken im Kontext des Betreibens einer E-Commerce-Lösung:

Ein Onlineshop ist nie fertig. Er ist sehr wohl live und funktioniert perfekt, muss aber kontinuierlich ausgebaut werden. Wenn man das verstanden hat, dann hat man schon sehr viel begriffen. Damit kommen wir zur Erkenntnis, dass eine der wichtigsten Shop-Anforderungen nicht spezifische Features sind, sondern die effiziente Ausbaumöglichkeit. Gehen Sie davon aus, dass Sie Ihren Shop mit Funktionen müssen ausbauen können, die Sie heute noch nicht kennen.

Dazu kommen nun Ihre Prozesse und Ihr Business. Ihr Onlineshop ist für Ihr Business erfolgsentscheidend, ansonsten nehmen Sie es nicht ernst. Damit nun die Lösung mit Ihren Systemen bestens verzahnt ist und interagieren kann, müssen Sie Individualisierungen anbringen können. Ihr Checkout-Prozess funktioniert eben nicht genau gleich, wie der der Konkurrenz. Und Ihre Produkte wollen Sie etwas anders parametrisieren können.

Wenn Sie also langfristig eine solide E-Commerce-Lösung aufbauen wollen, dann bedingt dies immer ein flexibles System im Hintergrund, bei dem Sie alle Details bestimmen können und Ihr Partner, beispielsweise also wir als Entwicklungs-Agentur, die volle Kontrolle behalten kann.

Entscheidend sind eine hohe Performance und die individuelle Ausbaubarkeit Ihrer E-Commerce-Lösung.

Beispiel Detailseite eines Shopify-Shops (Demo-Daten)Shopify und alle anderen out-of-the-box-Lösungen da draussen wie z.B. jumpseller.com bieten Lösungen, die genau so funktionieren wie von den Entwicklern vorgesehen und die sich darum nur oberflächlich individualisieren lassen. Setzen Sie darum eine solche out-of-the-box-Lösung immer nur dann ein, wenn Sie eine Art Feldversuch, ein Experiment oder eine Marktanalyse machen wollen. Setzen Sie eine solche Software-as-a-Service-Shop-Lösung aber niemals ein, wenn Sie es mit dem E-Commerce ernst meinen.

Es mag sein, dass sich diese Zeiten einmal ändern, nicht aber in den nächsten paar Jahren.

Wenn Sie das aufmerksam gelesen haben, dann wissen Sie, in welchem seltenen Fall Sie auf eine Lösung wie Shopify setzen sollten. Und in diesem Fall ist es hilfreich, die folgenden Rahmenbedingungen zu kennen:

Shopify ist nicht mehrsprachig.

Als wir Shopify in unserem Portfolio aufgenommen hatten, gingen wir davon aus, dass die Mehrsprachigkeit als nächstes Feature umgehend nachgereicht würde. Doch Herstellern, die sich auf den amerikanischen Markt fokussieren, sind Fremdsprachen wirklich fremd.

Shopify hat den US-Markt im Fokus.

Shopify-Shop Warenkorb (Demo-Daten)Lange Zeit konnte man nur den einen Shop-Teil, namentlich die Funktionen vor dem Checkout, in eine Sprache übersetzen. Heute kann man immerhin auch den Checkout-Prozess in einer beliebigen Sprache oder sogar in einer eigenen Übersetzung (also auch z.B. in Berndeutsch) realisieren. Aufgrund der Anfragen, die wir erhalten, scheint es uns aber wichtig festzuhalten, dass pro Shopify-Shop immer nur eine Sprache aktiviert sein kann und keine Sprachwechsel im Frontend des Shops angeboten werden können.

Für ein Land wie die Schweiz ist es essentiell dies zu wissen und bestärkt unsere Argumentation, dass namentlich nun Shopify für ein solides E-Commerce Business völlig ungeeignet ist. In Foren werden die Hersteller nun schon seit Jahren aufgefordert, die Lösung endlich auf Mehrsprachigkeit zu trimmen, doch wird darauf kaum reagiert. Es scheint auch, als würde es fast zu kompliziert, weil die Software-Architektur nicht von Anfang an dafür ausgelegt wurde.

Dann nehmen wir eben JumpSeller.

Produkt-Detailseite eines JumpSeller-Shops (Demo-Daten)Wenn Sie nun denken, dass das ja eher ein Shopify-Problem als eines von out-of-the-box-Software-Paketen ist, dann müssen wir leider abwinken. Ähnliche wie Shopify sind auch andere Lösungen wie z.B. JumpSeller in verschiedenen Belangen schlicht und einfach unbrauchbar. Der Performance von jumpseller-Shops ist derart langsam, dass man damit wirklich gar nichts sollte verkaufen wollen. Weil JumpSeller die Mehrsprachigkeit unterstützt haben wir die Lösung intensiv getestet, als ernsthafte Alternative aber wieder verworfen, weil die Basis-Anforderungen an eine solide E-Commerce-Lösung einfach bei Weitem nicht erfüllt werden.

Sehen Sie, Sie wollen ja auch niemanden heiraten, der hässlich und dumm ist.

Warenkorb eines JumpSeller-Shops (Demo-Daten)Erlauben Sie mir hier einen leicht hinkenden Vergleich, den man sich aber bestens merken kann: Wenn Sie unverheiratet sind und wissen möchten, wie das denn so ist, verheiratet zu sein, dann sollten Sie das nicht mit einem/r sehr hässlichen Partner/in testen, der/die obendrein auch noch sehr unklug zu sein scheint, denn dann werden Sie sich auf dieses Abenteuer nach Abschluss der Testphase nicht einlassen wollen.

Der Online-Kanal ist schon heute – oder wird in kurzer Zukunft – Ihr wichtigster Absatzkanal. Wenn Ihnen die Sache ernst ist, was sie sollte, dann setzen Sie aufgrund der oben stehenden Argumentation auf eine zukunftsfähige Lösung. Wir bieten, wie Sie der Seite „E-Commerce-Kosten und -Leistungen“ entnehmen können, Magento-Shops ab CHF 10-15k an, inkl. dem gesamten Projekt (Design, Testing, Projektleitung, Scrum, Schulung, …). Das ist sehr preiswert und mit Billigst-Lösungen können Sie hier sowieso kaum noch sparen.

Haben Sie Fragen zu Magento?

Wir beantworten diese sehr gerne, sei’s als Kommentar oder gerne auch über unsere diversen Kontakt-Möglichkeiten.

Von Philipp SprecherPhilipp Sprecher auf FacebookPhilipp Sprecher auf Google+Philipp Sprecher auf Twitter Autoren-Webseite anschauen

CEO @insigngmbh. Ich habe Freude an meiner Familie, meiner Unternehmung, daran, Dinge zu gestalten und ich liebe spannende Biografien und Menschen.

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